Bild von Kreativität

Guerilla-Denken und pures Köpfchen

Der Funke der Kreativität hat nichts mit Leinwänden oder Ukulele beim Sonnenuntergang zu tun. Hier geht’s darum, die Realität zu hacken. Die Magikitos, die ihn in sich tragen, schauen ein Problem an und, wo alle nur eine Mauer sehen, sehen sie drei Umwege, eine improvisierte Leiter und eine Option, auf die niemand gekommen ist, weil sie einfach zu schräg war.

Ihre Magie ist „um die Ecke denken“ auf Anschlag. Sie folgen keinen Anleitungen, sie schreiben sie neu. Sie schlucken keine Regeln, sie knabbern dran herum, bis die Ritze auftaucht. Das ist nicht Rebellion um der Rebellion willen. Das ist pures Genie, diese Überzeugung, dass es immer noch einen anderen Weg gibt.

Gefühlshacker

Diese Magikitos hacken nicht nur praktische Probleme. Sie hacken auch Stimmungen. Hängst du in einer Negativ-Schleife fest? Sie finden einen Weg, sie zu knacken, meistens auf die unerwartetste Art. Ein völlig absurder Witz, eine Frage, mit der du null gerechnet hast, eine Perspektive, die dich erst mal sprachlos macht.

Ihre Energie ist elektrisch. Wenn ein Träger der Kreativität in den „Eureka“-Modus schaltet, knistert die Luft um ihn herum. Ideen springen über, Möglichkeiten vervielfachen sich, und auf einmal hat dieses „unlösbare“ Problem sieben ziemlich gute Lösungs-Kandidaten.

Das nötige Chaos

Ja, Kreativität macht Unordnung. Diese Magikitos sind nicht ordentlich und erst recht nicht berechenbar. Aber ihr Chaos hat System. Es ist dieses fruchtbare Durcheinander, aus dem die Ideen entstehen, die wirklich zählen. Willst du was Konventionelles, dann such sie lieber nicht. Willst du was, das noch keiner gesehen hat, dann brauchst du niemand anderen.

Idealer Ort: Überall, wo was entsteht. Im Atelier, in der Werkstatt, am Wohnzimmertisch voller Zettel, in deiner Kritzel-Ecke, oder an jedem Platz, wo du willst, dass die Fantasie loslegt, ohne um Erlaubnis zu fragen.

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