Was es bedeutet
Betüddeln heißt jemanden liebevoll umsorgen, ein bisschen verhätscheln und mit kleinen Aufmerksamkeiten verwöhnen. Im Norden sagt man das gern, wenn Oma dir Tee kocht, die Decke zurechtzupft und fragt, ob du auch wirklich satt bist. Es klingt warm und ein wenig augenzwinkernd, denn manchmal will man gar nicht so umsorgt werden. Trotzdem tut es gut, mal richtig betüddelt zu werden.
Verwendungsbeispiele
"Komm rein, du bist ja ganz durchgefroren. Setz dich, ich betüddel dich jetzt erst mal mit heißem Kakao und einer warmen Decke."
"Wenn ich krank bin, betüddelt mich meine Oma den ganzen Tag mit Tee und Suppe."
"Du musst ihn nicht so betüddeln, der Junge ist alt genug, das allein zu schaffen."
Woher es kommt
Stammt aus dem Norddeutschen und gehört zu tüddeln, dem liebevollen Hantieren und Umsorgen. Jemanden betüddeln heißt, ihn mit viel Fürsorge umhegen, ihm das Kissen aufschütteln, Tee bringen und um ihn herumwuseln. Es klingt warm und ein bisschen nach Oma, kann aber auch heißen, dass man jemanden zu sehr verwöhnt und in Watte packt.
Andere Arten, es zu sagen
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