Was es bedeutet
Heißt einfach essen, aber mit einem ordentlichen Schluck Genuss und Hunger drin. Wer futtert, sitzt am Tisch und legt los, oft mit vollem Teller und der Serviette schon im Anschlag. Funktioniert für die Kantine, die Familienfeier, die Imbissbude um die Ecke, eigentlich immer dann, wenn essen mehr nach Freude klingen soll als nach Pflichtprogramm.
Verwendungsbeispiele
"Komm, wir setzen uns ins Lokal und futtern erstmal eine Runde, der Tag war echt lang."
"Auf der Wiesn futtern wir erstmal eine halbe Hendl, schmecken den Knödel und dann erst checken wir, wie viele Stunden bis zur letzten Bahn nach Hause noch übrig sind."
"Nach dem Halbmarathon haben wir alle bei meiner Mutter gefuttert wie nach drei Wochen Diät, dabei waren wir nur dreieinhalb Stunden auf der Strecke und gar nicht so heroisch."
Woher es kommt
Wurzel im mittelhochdeutschen vuoter, dem Futter für Tiere, das später humorvoll auf den hungrigen Menschen übertragen wurde. Wer futtert, isst mit dem Schwung des Stalls und gibt dem Essen die Bühne, die das formelle Wort Speisen nicht hergibt, weder am Bahnhofsimbiss noch am Sonntagstisch.
Andere Arten, es zu sagen
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