Was es bedeutet

Die Brezn ist einfach die bayerische Brezel, am besten frisch, warm und so salzig, dass dir beim Abbeißen fast die Augen zwicken. Die gibt’s beim Bäcker, im Wirtshaus oder auf der Wiesn, gern als Butterbrezn oder zum Obazdn. Ausgesprochen wird’s oft wie Bretzn, schön kernig halt. Fehlt die Brezn, fehlt was im Leben.

Verwendungsbeispiele

"— Servus, i hätt gern a Brezn mit gscheid Butter. — Magst extra Salz? — Freilich, und bring glei a Weißbier dazu, bittschee."
"Zur Mass gehört für mich eine frische, warme Brezn mit Butter."
"Auf der Wiesn hat er sich eine riesige Brezn gekauft, größer als sein Kopf."
Tonfall
Liebevoll Ausgelassen
Wo man es sagt

Woher es kommt

Die Brezn ist die bairische Form von Brezel, das über althochdeutsch brezitella auf lateinisch bracchium zurückgeht, den Arm. Gemeint war die typische Form mit Teigsträngen, die wie verschränkte Arme übereinandergelegt sind.

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