Was es bedeutet
Eine heimliche Liebschaft, ein Techtelmechtel, das keiner wissen soll. Typisch kölsch, klingt lustig und harmlos, obwohl es oft ordentlich Zündstoff birgt. Kommt vermutlich aus dem Französischen, weil Köln historisch viel mit Frankreich zu tun hatte. Wird gern im Karneval benutzt, wenn plötzlich Leute knutschen, die eigentlich vergeben sind.
Verwendungsbeispiele
"Dä Jupp hat widder e Fisternöll, un sing Frau weiß von nix. Beim Rosenmontagszug küsst er die eine, und zuhause wartet die andere mit Sauerbraten."
"Im Büro munkeln alle über ein Fisternöll zwischen den beiden aus der Buchhaltung."
"Das war nur ein kurzes Fisternöll im Urlaub, danach hat keiner mehr geschrieben."
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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