Stimmen von der Straße

Kunzo · Wien
"Das Gesindel ist der Pöbel. Das Gesindel, sagt man bei einer Gruppe von Leuten, die einem auf die Nerven geht. Beispiel, das ganze Gesindel vom Spielplatz hat unseren Rasen zertrampelt. Die Eltern haben nichts gesagt. Ich habe geschrien, gesindelt, verschwinds. Und dann habe ich mich eh geschämt."

Was es bedeutet

Gsindl ist derbe Sammelbezeichnung für eine nervige Meute, den Pöbel, oder einfach Leute, die dir grad am Zeiger gehen. Wird oft aus der Situation raus gebellt, und fünf Minuten später schämst dich vielleicht eh wieder, weil’s so übertrieben war. Klingt nach Wirtshaus, Hinterhof und echtem Grant, nicht nach feiner Runde im Kaffeehaus.

Verwendungsbeispiele

"Am Spielplatz rennt das ganze Gsindl übern Rasen, und er murmelt nur: Heast, des Gsindl zerlegt uns wieder alles, i geh jetzt sudern in die Trafik."
"Schau dir das Gsindl an, das den ganzen Park vermüllt."
"Bei dem Lärm denkst du, da tobt das halbe Gsindl der Stadt."
Tonfall
Abwertend Genervt
Wo man es sagt

Woher es kommt

Ist die derbe Verkürzung von Gesindel. Gsindl ist eine abschätzige Sammelbezeichnung für eine nervige Meute, den Pöbel oder einfach Leute, die dir grad am Zeiger gehen, oft aus dem Grant heraus gebellt, nach Wirtshaus und Hinterhof.

Editoren dieses Begriffs

Deine Stimme zählt

Echte Straßensprache oder haben wir es übertrieben? Stimm ab.

Stimmen des Volkes

Theorie ist ja schön und gut... aber was uns Magikitos richtig abgeht, ist echte Menschen in ihrem natürlichen Flow zu hören. Deswegen sammeln wir Sprachnachrichten, die uns Leute per WhatsApp schicken, in denen sie den Ausdruck mit einem echten Beispiel aus dem Alltag benutzen!

Dein Warenkorb: 0,00 € (0 Produkte)