Was es bedeutet

Heißt schlicht Ohrfeige, also ein flotter Klaps auf die Wange, meist als klare Ansage. Das Wort klingt, als käme es aus dem Schulorchester, aber hier wird nicht musiziert, hier scheppert’s. Oft wird’s nur halb im Spaß als Drohung rausgehauen, so nach dem Motto: Noch ein Spruch und du hast eine. Ist weniger Dialekt als Watschn oder Schelle, aber überall verstanden.

Verwendungsbeispiele

"Kevin labert im Imbiss rum, Currywurst sei kein richtiges Essen. Ich so: Junge, pass auf, gleich gibt’s ’ne Backpfeife. Er grinst noch. Der Dönermann nickt nur ernst."
"Bei dem frechen Spruch hat er fast eine Backpfeife von seiner Tante kassiert."
"Manche Politiker haben ein echtes Backpfeifengesicht, jedes Interview reizt einen aufs Neue."
Tonfall
Witzig Übertrieben
Wo man es sagt

Woher es kommt

Norddeutsches Kompositum aus "Backe" (Wange) und "Pfeife" (Pfeifton), das den scharfen pfeifenden Laut beim Ohrfeigenschlag onomatopoetisch einfängt. Aus dem Wort ist auch die berühmte Wendung "Backpfeifengesicht" entstanden, jenes Gesicht, das einen unwiderstehlichen Drang nach der namensgebenden Handlung auslöst.

Andere Arten, es zu sagen

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