Stimmen von der Straße
"Der Bugel ist das bestellte Stück Brot zu eitrigen. Das runde Anschnittstück vom Leib, das wie ein Höcker ausschaut. Man bekommt es nicht geschnitten, sondern als ganzes knödelartiges Teil. Also, und dann hat er die Eitrige in ein Bugel eingesteckt, so wie sich das gehört. Ihr habt Tränen in die Augen gekriegt vor Glück."
Was es bedeutet
Bugl ist das Endstück vom Brotlaib, rund, kompakt und irgendwie die Krone vom ganzen Leib. Beim Würstelstand gehört’s oft als Beilage dazu, weil’s die Soßen aufsaugt und trotzdem noch Biss hat. Wer Bugl kriegt, hat entweder Glück oder sehr überzeugend geschaut. Knödel-Feeling ohne Teigkurs.
Verwendungsbeispiele
"Gib ma zur Eitrigen a Bugl dazu. Des Endstück is zwar zäh, aber saugt den Saft auf, und genau des macht’s leiwand."
"Das Bugl gehört mir, das hab ich mir beim Aufschneiden verdient."
"Beim Würstel hätt ich gern ein Bugl dazu, das saugt die Senf so schön auf."
Woher es kommt
Bugl ist im Wienerischen das Endstück vom Brotlaib, rund, kompakt und knusprig, quasi die Krone vom ganzen Leib. Beim Würstelstand gehört es oft als Beilage dazu, weil es die Soßen aufsaugt und trotzdem Biss hat. Wer das Bugl kriegt, hat Glück gehabt.
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