Was es bedeutet
Kokolores ist der schöne alte Allzweckhammer für Quatsch und leeres Gerede. Nutzt du, wenn dir jemand mit Halbwissen, Stammtischlogik oder Internetmythen kommt und du innerlich schon die Augen verdrehst. Klingt wie Omas Wortschatz, wirkt aber immer noch wie ein nasser Lappen ins Gesicht: kurz, klar, Ende der Diskussion. Passt perfekt, wenn du keinen Bock mehr auf Erklärbär hast.
Verwendungsbeispiele
"Mein Kollege behauptet ernsthaft, sein Handy lädt schneller, wenn er es auf den Kühlschrank legt. Ich guck ihn an und sag: Lass den Kokolores."
"Erzähl mir keinen Kokolores, ich weiß genau, was passiert ist."
"Der ganze Papierkram ist doch nur Kokolores, das hält bloß auf."
Woher es kommt
Ein altes Spaßwort unklarer Herkunft, vermutlich lautmalerisch oder aus dem Studentenlatein gedrechselt, das nach gelehrtem Unsinn klingen soll. Kokolores meint genau das: dummes Zeug, Quatsch, überflüssiges Getue und leeres Gerede. Mach keinen Kokolores heißt so viel wie lass den Blödsinn, und der ganze Kokolores ist das ganze umständliche Theater, das niemand braucht.
Andere Arten, es zu sagen
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