Was es bedeutet
Ein eitler, aufgeblasener Typ, der sich für was Besseres hält, es aber definitiv nicht ist. Kommt aus dem Jiddischen und hat sich über Berlin in die ganze Republik geschlichen. Gustav Freytag hat das Wort im 19. Jahrhundert berühmt gemacht, und seitdem klebt es an jedem Angeber wie Kaugummi am Schuh. Treffsicher und ein bisschen gemein.
Verwendungsbeispiele
"Guck dir mal den Schmock an, steht mit seinem geleasten Cabrio inne zweite Reihe und tut so, als gehört ihm die Straße. Dabei wohnt der bei Mutti im Keller."
"Der Schmock am Nebentisch erklärte dem Kellner, wie man richtig Wein einschenkt, und schickte ihn dreimal weg."
"Sei kein Schmock und halt mal kurz die Tür auf, statt nur an deinem Spiegelbild zu feilen."
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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