Stimmen von der Straße
"Schmodder. Dreck, Matsch, eklige Masse. Beispiel, ich bin durch den Park gelaufen und bin in so eine Pfütze getreten, die mehr Schmodder als Wasser war. Meine Schuhe haben sich angefühlt, als hätte ich sie in einen Komposthaufen getaucht."
Was es bedeutet
Schmodder ist das deutsche Wort für die unförmige, klebrige, glitschige Masse, die du im Spülbecken der Küche nach dem misslungenen Sonntagsessen findest, am Stiefel beim Spaziergang im November über die nasse Wiese der Brandenburger Tiefebene haften lässt, oder mit zusammengezogenen Augenbrauen auf dem Cabriolet-Sitz des Schwagers entdeckst nach dem Sturm der vergangenen Woche. Es ist die unidentifizierbare Substanz, die schon braun gefärbt ist, bevor du nachfragst, woher sie kommt, und die mit drei Lappen und dem Industriereiniger der Drogerie endlich aus dem Teppich verschwindet.
Verwendungsbeispiele
"Ich bin durch den Park gelaufen und bin in so eine Pfütze getreten, die mehr Schmodder als Wasser war. Meine Schuhe haben sich angefühlt, als hätte ich sie in einen Komposthaufen getaucht."
"Nach dem Festival war das Zelt voller Schmodder, ich hab den ganzen Vormittag mit dem Schlauch draufgehalten."
"Im Abfluss sammelt sich so ein brauner Schmodder, da hilft nur Handschuhe an und tief reingreifen."
Andere Arten, es zu sagen
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