Stimmen von der Straße
"Der Schwarzkappler ist der Fahrschein-Kontrolleur, erkennt man an der schwarzen Kappe. Man fürchtet ihn, man hasst ihn, aber eigentlich macht er nur seinen Job Beispiel. Kaum hab ich meinen Fahrschein gesucht, steht so ein Schwarzkappler neben mir. Ich hab einen Herzinfarkt gekriegt, obwohl ich gültig war."
Was es bedeutet
Wienerischer Spitzname für den Fahrschein-Kontrolleur in U-Bahn und Straßenbahn, der einem den Schwarzfahr-Schreck einjagt. Kaum steigt einer mit strengem Blick zu, raunt man dem Sitznachbarn schon das Schwoazkappla zu, damit er schnell sein Ticket zückt.
Verwendungsbeispiele
"Kaum hab ich meinen Fahrschein gesucht, steht so ein Schwoazkappla neben mir."
"Schnell das Ticket raus, da hinten kommt das Schwoazkappla durch den Waggon."
"Ohne Fahrschein und dann das Schwoazkappla erwischt dich, teurer Tag."
Woher es kommt
Aus schwarz und Kappe im Wiener Dialekt: das Schwoazkappla heißt so, weil der Kontrolleur angeblich an seiner schwarzen Kappe zu erkennen war.
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