Stimmen von der Straße
Was es bedeutet
Sturm ist der angegorene Traubenmost im Herbst, süß, trüb und gefährlich gemütlich. Schmeckt wie Saft, wirkt aber wie ein kleiner Überfall, weil du erst spät merkst, wie’s dich erwischt. Beim Heurigen gehört er dazu wie das G’schichtldruckn am Tisch. Nach ein paar Gläsern wird geduzt, gelacht und manchmal geküsst, oje.
Verwendungsbeispiele
"Drei Sturm später duz i die Bedienung, lobe die Musik und erklär dem Tisch, er sei mein bester Freund. Alle nicken, weil’s eh kennen."
"Beim Heurigen haben wir einen Krug Sturm geteilt und plötzlich war der Abend gelaufen."
"Vorsicht mit dem Sturm, der schmeckt harmlos und haut dich dann um."
Woher es kommt
Der Sturm ist der angegorene Traubenmost im Herbst, süß, trüb und gefährlich gemütlich. Schmeckt wie Saft, wirkt aber wie ein kleiner Überfall, weil man erst spät merkt, wie er einen erwischt, und beim Heurigen gehört er einfach dazu.
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