Stimmen von der Straße
Was es bedeutet
Easy peasy heißt: gar kein Ding, locker machbar. Klingt nach Englisch, ist aber längst Alltag, auch in der Schweiz, wenn man jemandem Stress rausnimmt. Oft kommt’s mit einem Schulterzucken und null Drama. Perfekt, wenn du Hilfe zusagst oder eine Aufgabe kleinredest, bevor sie dich doch schwitzen lässt am Ende doch noch.
Verwendungsbeispiele
"Du hilfst beim Umzug, sagst easy peasy, und zehn Minuten später klemmst du unterm Sofa und verfluchst die Physik leise"
"Die Velo-Reparatur am Pneu war easy peasy, drei Minuten mit dem Flickzeug aus der Schweizer Sackmesserkollektion vom Grossvater, und schon konnte ich weiterfahren entlang dem Wanderweg um den Vierwaldstättersee."
"Den Steuererklärungsteil mit der Pendlerpauschale habe ich easy peasy ausgefüllt, der Kollege aus der Buchhaltung der Firma in Zug hatte mir die richtigen Zeilen markiert mit einem gelben Leuchtmarker am Donnerstag."
Woher es kommt
Easy peasy entstand im britischen Englisch der vierziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, ursprünglich in der Form easy peasy lemon squeezy, einem Werbespruch der Marke Sqezy für Spülmittel in flachen Plastikflaschen. Der Reim wurde in den Schulhöfen Englands zum Kinderreim, der Schauspieler Jeremy Clarkson popularisierte ihn in der Fernsehshow Top Gear. Über die internationalen Popkultur-Importe ist die Wendung im einundzwanzigsten Jahrhundert in die deutsche und schweizerische Umgangssprache eingewandert, wo sie heute jeder Schweizer Jugendliche ohne Übersetzung versteht.
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