Was es bedeutet
Flennen ist ein abfälliges Wort fürs Weinen, das laute, ungehemmte Heulen mit Rotz und Wasser, wie es Kinder tun, wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht. Es schwingt ein genervter Unterton mit: Wer flennt, jammert lautstark um etwas, das es aus Sicht der anderen gar nicht wert ist. Hör auf zu flennen, sagt man da schnell.
Verwendungsbeispiele
"Beim traurigen Film hat die ganze Reihe geflennt, Taschentücher überall."
"Statt zu helfen, stand er nur daneben und hat geflennt, bis ihm jemand ein Taschentuch in die Hand drückte."
"Jetzt flenn nicht gleich los, das Eis ist runtergefallen, aber wir holen dir eben eine neue Kugel."
"Fang jetzt nicht an zu flennen, wir kaufen morgen ein neues Eis."
Woher es kommt
Ein lautmalendes, abschätziges Wort fürs Weinen, das das langgezogene, jammernde Heulen schon im Klang nachahmt. Wer flennt, weint nicht still, sondern laut und quengelig, weshalb das Wort fast immer mit einem Augenrollen daherkommt.
Andere Arten, es zu sagen
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