Was es bedeutet
Meint im Berliner Slang eine Frau, ein Mädel oder auch die eigene Freundin. Der Ton macht die Musik: locker unter Kumpels kann’s fast liebevoll klingen, aus fremdem Mund wirkt’s schnell respektlos. Das Wort kommt wohl aus dem Jiddischen, von isha für Frau. Wird gerne rausgehauen, wenn man kurz und frech bleiben will.
Verwendungsbeispiele
"Ey Digga, wo is’n deine Ische? Die chillt beim Späti und quatscht. Lass uns fix Kippen holen, bevor sie denkt, du bist wieder verpeilt."
"Mit welcher Ische warst du gestern noch unterwegs?"
"Die Ische von nebenan grüßt nie zurück, voll arrogant."
"Wat glotzt du denn so, die Ische hat dir doch nur Feuer gegeben."
"Er kam zur Party rein und meinte sofort, das ist seine Ische, ganz stolz wie'n König vom Kiez."
Woher es kommt
Das Wort läuft im Berliner Jargon wohl über Rotwelsch und Jiddisch auf hebräisch ischah oder ishah zurück, also Frau. In Berlin hat sich daraus Ische als saloppe Bezeichnung für Frau, Mädel oder Freundin festgesetzt. Der Ton entscheidet dabei alles zwischen kumpelhaft, frech und klar abwertend.
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