Was es bedeutet

Heißt: der lange, zähe Weg, bei dem du dir alles Schritt für Schritt erarbeitest. Keine Abkürzung, kein Vitamin B, nur lernen, schuften und dranbleiben. Das hört man oft bei Karriere oder Ausbildung, vom Azubi bis nach ganz oben, aber eben langsam und mit ordentlich Schweiß. Bildlich wie ein Ochse: nicht sexy, aber solide.

Verwendungsbeispiele

"Wie der Chef dahin kam? Ochsentour: erst Lager, dann Außendienst, dann Teamleitung. Kein Vitamin B, nur Nachtschichten, Kantinenkaffee und jahrelang Zähne zusammenbeißen."
"Bis zur Beförderung war es eine echte Ochsentour, fünfzehn Jahre kleiner Schritte."
"Die Steuererklärung von Hand auszufüllen ist jedes Jahr dieselbe Ochsentour."
Tonfall
Abwertend Übertrieben
Wo man es sagt

Woher es kommt

Die Ochsentour ist die Plackerei des Ochsen, der stur und langsam seine Runden am Göpel oder am Pflug dreht, ohne Abkürzung und ohne Pause. Übertragen ist es jede zähe, mühsame Schinderei, bei der man sich Schritt für Schritt durchbeißt, oft auch der lange, harte Weg nach oben, den man sich von ganz unten erarbeiten muss.

Andere Arten, es zu sagen

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