Was es bedeutet
Ein kleines Kölsch-Fass, meistens zehn Liter, das man sich für Partys oder den Stammtisch holt. Benannt nach dem Hahn, dem Pittermann, aus dem man zapft. Gehört in Köln zu jeder anständigen Feier wie der Dom zum Stadtbild. Wer ein Pittermännchen aufmacht, hat Freunde, wer zwei aufmacht, hat eine Party.
Verwendungsbeispiele
"Stell mal dat Pittermännchen auf den Tisch, ich hol die Gläser. Wenn dat leer is, gehen wir rüber zum Brauhaus und trinken da weiter."
Woher es kommt
Vom kölschen Pittermännchen, Verniedlichungsform aus Pitter (kölnische Variante des Vornamens Peter) und Männchen (kleines Männlein, im übertragenen Sinn auch kleines Faßgerät), benannt nach dem Zapfhahn-Mechanismus des kleinen Bierfasses im Kölsch-Brauwesen des Rheinlands. Das traditionelle Pittermännchen mit zehn Litern Inhalt ist seit dem späten neunzehnten Jahrhundert das Standard-Heimfass der Kölner Bürgerfamilien für Geburtstage, Karnevalssitzungen und Stammtischrunden, und gehört zum festen Identitätsvokabular der Kölner Brauhauskultur am Domplatz und in den Veedeln des Rings.
Andere Arten, es zu sagen
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