Stimmen von der Straße

Marcel · Deutschland
"Doomscrolling. Entweder schlechte Nachrichten oder Inhalte konsumieren. Beispiel, ich wollte eigentlich nur kurz mein Handy checken und plötzlich war ich wieder im Doomscrolling-Tunnel, von einer schlechten Nachricht zur nächsten, bis ich gemerkt habe, dass eine halbe Stunde weg war."

Was es bedeutet

Doomscrolling heißt, du scrollst dich endlos durch schlechte News und dunkle Inhalte, obwohl du eigentlich längst aufhören wolltest. Ein Clip führt zum nächsten, dann kommt ein Kommentar-Thread, dann wieder eine Meldung, und plötzlich ist Zeit weg. Das fühlt sich an wie ein Tunnel ohne Ausgang. Man merkt es oft erst, wenn man das Handy weglegt und der Kopf komplett im Eimer ist.

Verwendungsbeispiele

"Ich wollt nur kurz checken was los ist, zack Doomscrolling, eine schlechte Nachricht nach der anderen, und plötzlich sind 30 Minuten einfach verdampft."
"Statt zu schlafen hing ich bis zwei Uhr beim Doomscrolling am Handy."
"Nach dem dritten Krisen-Artikel merkte ich, dass ich wieder am Doomscrolling war."
Tonfall
Ironisch Übertrieben
Wo man es sagt

Woher es kommt

Englisches Lehnwort aus doom, also Unheil, und scrolling. Gemeint ist das endlose Weiterscrollen durch lauter schlechte Nachrichten, bei dem man sich freiwillig immer mieser fuehlt und trotzdem nicht aufhoeren kann.

Andere Arten, es zu sagen

Editoren dieses Begriffs

Deine Stimme zählt

Echte Straßensprache oder haben wir es übertrieben? Stimm ab.

Stimmen des Volkes

Theorie ist ja schön und gut... aber was uns Magikitos richtig abgeht, ist echte Menschen in ihrem natürlichen Flow zu hören. Deswegen sammeln wir Sprachnachrichten, die uns Leute per WhatsApp schicken, in denen sie den Ausdruck mit einem echten Beispiel aus dem Alltag benutzen!

Dein Warenkorb: 0,00 € (0 Produkte)