Stimmen von der Straße
"Doomscrolling. Entweder schlechte Nachrichten oder Inhalte konsumieren. Beispiel, ich wollte eigentlich nur kurz mein Handy checken und plötzlich war ich wieder im Doomscrolling-Tunnel, von einer schlechten Nachricht zur nächsten, bis ich gemerkt habe, dass eine halbe Stunde weg war."
Was es bedeutet
Doomscrolling heißt, du scrollst dich endlos durch schlechte News und dunkle Inhalte, obwohl du eigentlich längst aufhören wolltest. Ein Clip führt zum nächsten, dann kommt ein Kommentar-Thread, dann wieder eine Meldung, und plötzlich ist Zeit weg. Das fühlt sich an wie ein Tunnel ohne Ausgang. Man merkt es oft erst, wenn man das Handy weglegt und der Kopf komplett im Eimer ist.
Verwendungsbeispiele
"Ich wollt nur kurz checken was los ist, zack Doomscrolling, eine schlechte Nachricht nach der anderen, und plötzlich sind 30 Minuten einfach verdampft."
"Statt zu schlafen hing ich bis zwei Uhr beim Doomscrolling am Handy."
"Nach dem dritten Krisen-Artikel merkte ich, dass ich wieder am Doomscrolling war."
Woher es kommt
Englisches Lehnwort aus doom, also Unheil, und scrolling. Gemeint ist das endlose Weiterscrollen durch lauter schlechte Nachrichten, bei dem man sich freiwillig immer mieser fuehlt und trotzdem nicht aufhoeren kann.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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