Stimmen von der Straße
"Das ist ja mal ein Ehrenmove. Heißt, dass jemand etwas richtig Nettes gemacht hat, wie meine Freundin, die mir ungefragte Snacks mitgebracht hat"
Was es bedeutet
Eine richtig nette, korrekte Geste von jemandem, ein besonders hilfsbereiter oder großzügiger Move, der zeigt dass die Person mitdenkt. Klingt nach Jugendsprache und ist es auch, kommt aus dem Berliner Hip-Hop der zweitausendzehner und meint genau die Aktion, die niemand verlangt hat und die alle in der Runde sofort als korrekt einordnen, vom unaufgeforderten Snack-Mitbringen bis zum Übernehmen der Rechnung an der Bar.
Verwendungsbeispiele
"Wie meine Freundin, die mir ungefragt Snacks mitgebracht hat."
"Beim Festival-Wochenende auf dem Lollapalooza in Berlin hat mein Freund Ehrenmove gemacht, ist um vier Uhr morgens losgefahren und hat den Hund von der Nachbarin mitversorgt, ohne dass jemand ihn drum gebeten hatte vorher."
"Echte Ehrenmove vom Trainer der Mädchenmannschaft des SV Hamburg, hat eigenes Geld für die neuen Trikots ausgelegt, weil der Vereinsbeitrag knapp war, und niemand in der Mannschaft hat das jemals laut erwähnen müssen am Sonntagsspiel."
Woher es kommt
Aus der Jugendsprache der zweitausendzehner gewachsen, mit Ehre als Wertschätzung des respektvollen Verhaltens und dem englischen Move als Aktion. Der Ehrenmove bezeichnet die Geste, die niemand erwartet hat und die direkt Anerkennung bei Freunden und Familie verdient, vom Snack-Mitbringen ungefragt bis zum letzten Stück Pizza, das man dem hungrigen Bro überlässt.
Andere Arten, es zu sagen
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