Stimmen von der Straße
"Feierabendmodus. Mentale Einstellung, in der man abschaltet. Beispiel, ich habe meinen Laptop zugeklappt, Kopfhörer rein, Jacke an und bin in diesen Feierabendmodus gefallen, in dem man plötzlich merkt, wie müde man eigentlich ist und wie gut sich Ruhe anfühlt."
Was es bedeutet
Feierabendmodus ist die deutsche Beschreibung jenes inneren Schalters, mit dem der Berufstätige um Punkt siebzehn Uhr dreißig die Bürotür hinter sich zuzieht und buchstäblich vom Kopf bis zum Magen umschaltet, jene besondere Stille der Wohnzimmercouch, in der die zweite Wein- oder Bierflasche langsamer entkorkt wird und das Smartphone kommentarlos auf den Tisch zwischen Sofa und Heizungsrohr gelegt wird. Es ist nicht der bloße Feierabend, sondern die bewusste Entscheidung, an diesem Abend keinen weiteren Anruf anzunehmen, sondern erst am nächsten Morgen wieder zugänglich zu werden.
Verwendungsbeispiele
"Ich hab meinen Laptop zugeklappt, Kopfhörer rein, Jacke an und bin in diesen Feierabendmodus gefallen, in dem man plötzlich merkt, wie müde man eigentlich ist und wie gut sich Ruhe anfühlt."
"Nach dem letzten Meeting bin ich sofort im Feierabendmodus, fragt mich nichts mehr."
"Sobald die Mail raus ist, schalte ich in den Feierabendmodus und mach das Laptop zu."
Woher es kommt
Setzt sich zusammen aus Feierabend und Modus. Der Feierabendmodus ist jener innere Schalter, mit dem man Punkt halb sechs die Bürotür hinter sich zumacht und endlich abschaltet, Kopf aus, Pantoffeln an.
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