Was es bedeutet

Frechdachs nennt man jemanden, meist ein Kind, das frech, vorlaut oder schelmisch ist, aber dabei so charmant rüberkommt, dass man kaum böse sein kann. Eher neckend als schimpfend, so wie ein liebevoller Klaps auf den Hinterkopf. Passt für kleine Trickser, die Grenzen testen und dabei süß grinsen. Auch Erwachsene kriegen den Titel, wenn sie’s übertreiben, aber sympathisch bleiben.

Verwendungsbeispiele

"Der Frechdachs hat Omas Fernbedienung versteckt, sitzt unschuldig auf dem Sofa und fragt: Wo ist denn das Ding eigentlich, hä, schon wieder?"
"Du kleiner Frechdachs, hast du etwa schon wieder genascht?"
"Der Frechdachs hat dem Lehrer prompt eine vorlaute Antwort gegeben."
Tonfall
Witzig Zärtlich
Wo man es sagt

Woher es kommt

Setzt sich zusammen aus frech und Dachs, dem Tier. Warum gerade der Dachs für Frechheit herhalten muss, ist nicht ganz geklärt, doch das Wort ist liebevoll gemeint: ein Frechdachs ist ein kecker, vorlauter kleiner Schelm, meist ein Kind, das mit blitzenden Augen freche Antworten gibt. Man schimpft kaum ernsthaft, eher schmunzelt man über so viel dreiste Schlagfertigkeit.

Andere Arten, es zu sagen

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