Was es bedeutet
Meint: komplett mies, so daneben, dass du’s am liebsten in die nächste Höhle zurückschieben würdest. Das Vorsilbenmonster grotten- ist ein bekannter Verstärker wie bei grottenhässlich. Nutzt man, wenn wirklich gar nichts mehr zu retten ist: Klausur, Date, Service, Wetter oder das Spiel vom Lieblingsverein. Deftig, aber herrlich präzise, selbst der Trostpreis wirkt traurig und du willst nur noch heim.
Verwendungsbeispiele
"Und, wie lief die Matheklausur? Grottenschlecht. Ich hab sogar den Namen falsch geschrieben und der Lehrer hat nur geguckt wie ein kaputter Blinker."
"Der Film war grottenschlecht, wir sind nach zwanzig Minuten gegangen."
Woher es kommt
Verstärkt „schlecht" mit „Grotte", der finsteren Höhle, vermutlich über die tiefste, dunkelste Stelle ganz unten. Grottenschlecht ist also schlecht bis auf den Grund der Grotte, miserabel und unterirdisch mies, schlimmer geht es kaum noch.
Andere Arten, es zu sagen
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