Was es bedeutet

Grübeln heißt, lange und oft im Kreis über etwas nachzudenken, einen Gedanken immer wieder zu wälzen, ohne recht weiterzukommen. Anders als das zielgerichtete Überlegen hat das Grübeln etwas Schweres und Sorgenvolles: man wälzt nachts im Bett seine Probleme, brütet düster vor sich hin und findet keine Ruhe. Es schwingt eine grüblerische Schwermut mit, das Gegenteil des leichten, klaren Kopfes.

Verwendungsbeispiele

"Hör auf zu grübeln und sprich das Problem einfach offen an."
"Statt nachts zu schlafen, grübelt er stundenlang über die Zukunft."
"Statt zu schlafen hat sie die halbe Nacht über die Entscheidung gegrübelt."
"Grübel nicht so viel, manchmal muss man einfach machen."
Tonfall
Ironisch Übertrieben
Wo man es sagt

Woher es kommt

Verwandt mit graben und Grube: beim Grübeln gräbt man sich in einen Gedanken ein und wälzt ihn im Kreis, schwer und sorgenvoll, ohne ans Ende zu kommen. Das Gegenteil vom klaren, leichten Überlegen.

Andere Arten, es zu sagen

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