Stimmen von der Straße
"Sich aufraffen. Ich hatte wirklich null Motivation. Ich saß da, hab aufs Handy geschaut, alles von mir hergeschoben. Aber irgendwann habe ich mir gesagt, komm, du musst dich jetzt aufraffen. Und der schwerste Teil war eigentlich nur der Anfang. Sobald ich angefangen habe, wurde es langsam leichter."
"Sich aufraffen. Sich aufraffen bedeutet, sich selbst zu motivieren, obwohl man überhaupt keine Lust hat. Ich zum Beispiel hatte heute überhaupt keinen Bock rauszugehen, aber ich habe mich dann trotzdem irgendwann aufgerafft, um mich mit Freunden zu treffen."
Was es bedeutet
Sich selbst motivieren, obwohl man eigentlich gar keine Lust hat, aufzustehen oder etwas zu machen.
Verwendungsbeispiele
"Ich hatte null Bock rauszugehen, aber hab mich dann doch aufgerafft und Freunde getroffen."
"Nach dem langen Winter konnte ich mich endlich aufraffen, wieder joggen zu gehen."
"Raff dich auf und ruf sie an, ewig aufschieben bringt doch nichts."
Woher es kommt
Aufraffen heißt wörtlich, etwas vom Boden hochreißen und einsammeln. Wer sich aufrafft, sammelt im übertragenen Sinn sich selbst zusammen, kratzt die letzte Energie zusammen und bringt sich mit Mühe in Bewegung, obwohl der innere Schweinehund am liebsten liegen bliebe. Es ist der kleine Kraftakt, sich gegen die eigene Trägheit doch noch in Gang zu setzen.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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