Stimmen von der Straße
"Der Gschaftelhuber ist der Wichtigtue, der viel arbeitet, aber nichts Sinnvolles tut. Er rennt herum mit Papieren, schwitzt und am Ende ist nichts weiter. Beispiel? Unser Gschaftelhuber hat drei Stunden für einen Einzeiler gebraucht. Mit Clipart und Comic Sans. Das war eine Hinrichtung."
Was es bedeutet
Ein Wichtigtuer, der dauernd herumwuselt und beschäftigt wirkt, viel „arbeitet“, aber am Ende nichts Sinnvolles zustande bringt.
Verwendungsbeispiele
"Unser Gschaftlhuawa hat drei Stunden für einen Einzeiler gebraucht – mit Clipart und Comic Sans."
"Der neue Kollege ist ein echter Gschaftlhuber, rennt den ganzen Tag herum und schafft trotzdem nichts."
"Spiel nicht den Gschaftlhuber, setz dich hin und mach einfach deine Arbeit."
Woher es kommt
Wienerisch, vom Geschäft: der Gschaftlhuber wuselt geschäftig herum und tut wahnsinnig wichtig, bringt aber am Ende nichts Brauchbares zustande. Reine Betriebsamkeit als Schau, viel Lärm um nichts.
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