Stimmen von der Straße
"Hochkommen heißt, zu jemandem in die Wohnung gehen. Ein Freund schreibt, komm doch einfach hoch, ich bin da. Und plötzlich sitzt man zusammen, redet für Stunden lang und merkt gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht."
Was es bedeutet
Heißt: zu jemandem in die Wohnung kommen. Nicht groß treffen irgendwo, sondern einfach hoch, kurz rauf, und plötzlich sitzt man stundenlang da, snackt irgendwas und redet über Gott und die Welt, ohne es zu planen. Hochkommen ist oft spontan und gemütlich, so ein Tür auf, Schuhe aus, alles locker. Klingt wie eine Einladung, die den Abend retten kann.
Verwendungsbeispiele
"Er schreibt nur, komm doch hoch, ich bin da. Zehn Minuten später sitzen wir am Küchentisch, reden nonstop, und plötzlich ist es viel zu spät für den letzten Bus."
"Willst du noch auf einen Tee hochkommen?"
"Sie fragte, ob die Freundinnen kurz hochkommen wollen."
Woher es kommt
Aus hoch und kommen: zu jemandem hoch in die Wohnung kommen. Die Frage willst du noch hochkommen schwingt oft mit einem Augenzwinkern mit, weil daraus auch mehr werden kann als nur ein Kaffee.
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