Was es bedeutet

Heißt: eine fette Feier in der Berghütte, meist wenn alle nach Wandern oder Skifahrn völlig durch sind. Drinnen is eng, draußen kalt, drinnen läuft’s Bier und der Schnaps. Irgendwer stellt die Box auf oder zerrt’s Akkordeon raus, dann wird g’sungen und g’grölt, bis der Hüttenwirt nur noch die Augen verdreht. Pure Gaudi.

Verwendungsbeispiele

"Nach’m Aufstieg hock ma zamm in der Stube: Bier auf, Jausn her, und da Sepp haut ins Akkordeon, bis die Leit auf den Bänken tanzen."
"Nach dem letzten Lift ging die Hüttengaudi los, einer am Akkordeon, der Rest auf den Bänken am Schunkeln."
"Die Hüttengaudi ist eskaliert, wir haben bis Mitternacht gesungen und sind im Schneetreiben runter zur Unterkunft gestapft."
Tonfall
Übertrieben Ausgelassen

Woher es kommt

Schraubt die Berghütte an die Gaudi, und Gaudi kommt übers Studentenlatein vom gaudium, der Freude. In den Alpen wurde daraus der Inbegriff der Feier nach dem Abfahren oder Wandern, Hüttenwirt, Akkordeon, Schnaps und alle grölen mit. Ein Wort, das nach Holz, Schweiß und nasser Skijacke riecht.

Andere Arten, es zu sagen

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