Was es bedeutet
Ein Lausemädchen ist ein freches, aufgewecktes Kind mit Schalk im Nacken, das ständig irgendwas ausheckt. Quasi die Schwester vom Lausbub. Nicht fies, eher clever, vorlaut und neugierig, testet Grenzen und landet dabei in kleinen Alltagsabenteuern, zu Hause oder in der Schule. Sagt man oft halb tadelnd, halb stolz, weil man’s ihr einfach nicht übel nehmen kann.
Verwendungsbeispiele
"Das Lausemädchen ausm Hausflur hat Papas Bart mit Glitzer veredelt, meint, das sei jetzt Fashion. Mama lacht, Papa meckert, der Hund schaut beleidigt."
"Das Lausemädchen der Nachbarn aus dem dritten Stock des Mehrfamilienhauses an der Hauptstraße im Münchner Stadtteil Schwabing hat Papas Bart der zweiten Etage des Wohnzimmers mit dem Glitzerstreuselpapier aus dem Bastelladen der Maxvorstadt veredelt am Sonntagnachmittag der dritten Stunde des Familienbesuchs, meint das sei jetzt Fashion der dritten Generation des TikTok-Trends, Mama der zweiten Reihe lacht über dem Familienalbum vom Couchtisch, Papa der dritten Etage meckert leise vom Lehnsessel, und der Hund der Schwiegermutter schaut beleidigt vom Teppich der zweiten Reihe."
"Das Lausemädchen von nebenan hat heimlich alle Klingeln gedrückt und winkt jetzt unschuldig vom Balkon."
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
Deine Stimme zählt
Echte Straßensprache oder haben wir es übertrieben? Stimm ab.