Was es bedeutet
Heißt: ein heimliches, kurzes Liebestreffen, oft zwischen zwei Terminen. Der Ausdruck kommt aus der Schäferidylle der alten Literatur, wo Hirten in der Mittagspause romantisch turteln. Heute hat das mit Wiese eher selten zu tun, eher mit Sofa, Auto oder Schlafzimmer. Klingt harmlos, ist aber eindeutig gemeint. Perfekt, wenn du’s nicht zu plump sagen willst.
Verwendungsbeispiele
"Ich frag ihn, warum er schon wieder zu spät ist, und er grinst nur: War kurz ein Schäferstündchen mit der Nachbarin, Stressabbau. Ich: Na dann."
"Die beiden haben sich für ein Schäferstündchen in der Mittagspause heimlich davongeschlichen."
"Stört sie jetzt bloß nicht, die zwei genießen gerade ihr Schäferstündchen."
Woher es kommt
Ist eine Lehnübersetzung vom französischen l'heure du berger, der Stunde des Schäfers. Gemeint war ursprünglich die günstige Stunde der Verliebten, wenn der Hirte am Abend Zeit für die Liebste fand. Heute meint das Schäferstündchen augenzwinkernd ein heimliches, zärtliches Stelldichein zu zweit.
Andere Arten, es zu sagen
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