Stimmen von der Straße
"Passt schon, alles gut, kein Problem, akzeptabel. Beispiel, ich habe Ihnen gesagt, dass ich fünf Minuten später komme und der Mantelnur passt schon, als wäre Zeit ein komplett optionales Konzept."
"Das passt schon. Das passt schon, sagt man, wenn alles irgendwie okay ist. Heute ist zwar nix so richtig glatt gegangen, aber am Ende hab ich mir gedacht, ja mei, das passt schon irgendwie. Wird schon wieder besser werden."
"Passt schon, sagt man, wenn etwas okay ist, auch wenn es nicht perfekt ist. Ich habe was gekocht und war mir ein bisschen unsicher, ob es gut geworden ist. Mein Freund probiert und sagt, ey, passt schon, nicht das größte Lob, aber immerhin."
Was es bedeutet
Sagt man, wenn etwas insgesamt okay ist, auch wenn’s nicht perfekt läuft. Oft klingt’s nach: „Jo mei, wird scho“, also gelassene Akzeptanz statt Drama.
Verwendungsbeispiele
"Der Tag war a rechter Schmarrn, aber am End: das passt schon, i mach morgen weiter."
"Der Kuchen ist ein bisschen schief geraten, aber das passt schon, schmecken tut er trotzdem und mehr wollten wir gar nicht."
Woher es kommt
Süddeutsch und österreichisch gefärbt, ein Schulterzucken in Wortform. Statt lange zu hadern, winkt man ab, weil es im Großen und Ganzen eben reicht.
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