Was es bedeutet
Wenn überall der alte Schlendrian regiert, läuft’s nachlässig und träge: Termine werden verschleppt, Aufgaben nur so halb erledigt, und alle tun überrascht, dass nix klappt. Das Wort taucht gern auf, wenn man diesen schleichenden Alltagstrott meint, der sich einschleicht wie Staub aufs Regal. Passiert im Job, im Verein oder im Amt, egal. Klingt harmlos, kostet aber schnell Nerven und Zeit.
Verwendungsbeispiele
"Montagmorgen im Büro, der Drucker ist wieder tot, alle trödeln rum und keiner fühlt sich zuständig. Kevin zuckt nur: Schlendrian, ey. Kaffee?"
"Seit der Chef weg ist, herrscht im Büro der pure Schlendrian, keiner hält mehr Fristen und Pausen werden zur Dauerlösung."
Woher es kommt
Vom schlendern, dem gemächlichen Bummeln: der Schlendrian ist die eingeschlichene nachlässige Routine, in der alles nur noch lustlos und schludrig läuft. Wenn der alte Schlendrian regiert, hat sich der innere Schweinehund häuslich eingerichtet. Ein Wort, das nach verstaubten Büros und liegengebliebener Arbeit klingt.
Andere Arten, es zu sagen
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