Stimmen von der Straße
"Sich aus den Staub machen heißt, schnell zu verschwinden. Die Stimmung wurde langsam komisch, Diskussionen wurden lauter und ich habe gemerkt, das ist einfach nicht mehr mein Film. Also habe ich mich unauffällig aus dem Staub gemacht, ohne großes Drama."
Was es bedeutet
Sich aus dem Staub machen heißt, unauffällig oder schnell abzuhauen, wenn’s einem zu viel wird oder die Stimmung kippt.
Verwendungsbeispiele
"Als das Ganze komisch wurde, hab ich mich einfach aus dem Staub gemacht, ohne Drama."
"Kaum war der Abwasch dran, hat er sich aus dem Staub gemacht und stand plötzlich rauchend auf dem Balkon."
"Als die Rechnung kam, hatte sich der spendable Onkel schon aus dem Staub gemacht und wir saßen auf den Kosten."
Woher es kommt
Stammt vom Schlachtfeld: Wer floh, wirbelte beim hastigen Davonlaufen eine Staubwolke auf und war verschwunden, bevor jemand zugreifen konnte. Aus diesem Bild der eiligen Flucht wurde die Redewendung, sich heimlich und schnell zu verdrücken, wenn es brenzlig wird.
Andere Arten, es zu sagen
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