Was es bedeutet
Ein Erbsenzähler ist ein pedantischer Korinthenkacker, der noch die kleinste Kleinigkeit nachrechnet und auf jedem Cent, jeder Minute und jeder Erbse herumreitet. Großzügigkeit ist nicht sein Ding, dafür Tabellen, Belege und das ewige Aufrechnen. Mit so jemandem ein Restaurant zu teilen, kann den Abend ganz schön zäh machen.
Verwendungsbeispiele
"Unser Buchhalter ist ein echter Erbsenzähler, der wegen drei verlorenen Cent eine halbe Stunde lang die Belege durchwühlt."
"Sei kein Erbsenzähler beim Trinkgeld, runde einfach auf und gut ist, die Bedienung hat sich abgerackert."
"Beim Aufteilen der Rechnung holt der Erbsenzähler den Taschenrechner raus und rechnet vor, wer genau zwei Pommes mehr gegessen hat."
"Mach jetzt keinen Erbsenzählerfilm wegen den 1,80 Euro, wir waren alle zusammen unterwegs."
"Der Typ ist so ein Erbsenzähler, der schreibt nach dem Grillabend ernsthaft auf, wer wie viele Würstchen hatte."
Woher es kommt
"Erbsenzähler" ist im Deutschen schon lange als Spottwort belegt und meint jemanden, der so kleinlich genau ist, dass er sinnbildlich sogar einzelne Erbsen nachzählt. Das Bild ist alt, aber immer noch treffsicher, weil man diese pingelige Rechenknausrigkeit sofort vor Augen hat.
Andere Arten, es zu sagen
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