Was es bedeutet
Heißt: Es schüttet so heftig, dass der Regen wie gerade Schnüre vom Himmel hängt. Du wirst in zwei Schritten klatschnass und die Straße klingt wie ein Trommelsolo. Die Redewendung ist ein bisschen oldschool, aber genau deshalb so charmant und wird gern rausgehauen, wenn’s wirklich runterkübelt. Perfekt für jedes Wetter-Gejammer vorm Fenster oder wenn du ohne Schirm los bist.
Verwendungsbeispiele
"Ey, es regnet Bindfäden, ich war nur kurz am Kiosk und komm zurück wie ein nasser Pudel. Lass uns drinnen versacken."
"Wir wollten grillen, aber es regnet seit Stunden Bindfäden, also gibt es die Würstchen eben aus der Pfanne."
"Nimm den großen Schirm mit, draußen regnet es Bindfäden und der kleine hält keine zwei Minuten durch."
Woher es kommt
Bei diesem Wetter fällt der Regen so dicht und gerade vom Himmel, dass die Tropfen zu langen Fäden verschmelzen, wie gespannte Bindfäden zwischen Wolke und Boden. Es regnet Bindfäden ist das deutsche Bild für den Wolkenbruch, bei dem man in Sekunden klatschnass wird. Schnüre aus Wasser, so weit das Auge reicht.
Andere Arten, es zu sagen
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