Was es bedeutet
Es regnet so heftig, als würde jemand oben am Himmel pausenlos ganze Eimer voll Wasser ausgießen. Das Bild ist sonnenklar: keine sanften Tropfen, sondern Wasser literweise auf einen Schlag. Wer da ohne Schirm rausgeht, ist in Sekunden bis auf die Knochen durchnässt.
Verwendungsbeispiele
"Kaum waren wir aus dem Auto, schüttete es wie aus Eimern, und wir sind klatschnass in den Laden gerannt."
"Wir wollten grillen, aber es schüttet wie aus Eimern, also wird es Pizza vom Lieferdienst."
"Pack einen Regenschirm ein, draußen schüttet es wie aus Eimern und du bist in fünf Sekunden klatschnass."
Woher es kommt
Bildhafte Redewendung, die seit dem 19. Jahrhundert belegt ist und das Phänomen Wolkenbruch in die Bauernsprache übersetzt: am Himmel kippt jemand pausenlos volle Eimer Wasser aus. Das Verb "schütten" steht im Deutschen ohnehin für das wuchtige Ausgießen großer Mengen, und der Vergleich mit dem Eimer verstärkt die Vorstellung des Schwalls.
Andere Arten, es zu sagen
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