Was es bedeutet
Eigentlich der Wasserstand, aber im Slang ganz klar der Alkoholspiegel. Einen ordentlichen Pegel haben bedeutet, man ist nicht mehr ganz nüchtern, aber noch weit vom Umfallen entfernt. Die perfekte Zone zwischen beschwipst und sternhagelvoll. Wird quer durchs Land benutzt, besonders am Tresen und auf jeder zweiten Geburtstagsparty, wo irgendwer irgendwann verkündet, er hätte jetzt einen richtig guten Pegel.
Verwendungsbeispiele
"Nach vier Bier und zwei Kurzen hatte ich so einen Pegel, dass ich meinem Chef per Sprachnachricht meine Liebe gestanden hab"
"Nach drei Weizen und einem Obstler hatte Onkel Manfred so einen Pegel, dass er den Schwiegersohn versehentlich mit dem falschen Namen angeredet hat, den ganzen Abend lang."
"Den Pegel vom Polterabend spürst du noch beim Standesamt am Vormittag, ehrlich, das Aspirin hatte ich in der Innentasche vom Anzug versteckt."
Woher es kommt
Pegel ist im Hochdeutschen die Messlatte für den Wasserstand an Flüssen und Häfen, also der Anzeiger dafür, wie hoch das Wasser gerade steht. Die Umgangssprache hat den Begriff in die Bierhand gelegt: aus dem Wasserstand wurde der Alkoholspiegel, und einen guten Pegel zu haben heißt seit den siebziger Jahren, dass der innere Wasserpegel hochgegangen ist, ohne dass der Damm gleich bricht.
Andere Arten, es zu sagen
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