Was es bedeutet
Wurschtigkeit ist diese lässige Egal-Haltung, wenn dich nix mehr juckt: Stress, Wetter, Drama, alles perlt ab wie Regen am Ölzeug. Vom wurscht her gedacht, also einfach egal. Oft ironisch benutzt, wenn jemand so stoisch bleibt, dass es schon wieder frech wirkt. Praktisch, aber auch ein bisschen Luxus, wenn man’s im Alltag draufhat.
Verwendungsbeispiele
"Es schüttet, der Bus zischt weg, Handy bei 1 Prozent. Du zuckst nur: Mei, passt scho, is ma wurscht. Pure Wurschtigkeit."
"Drei Tage Dauerregen im Urlaub, der Schirm im Auto, das Auto in der Tiefgarage, und der Kellner trotzdem entspannt: pure alpenländische Wurschtigkeit."
"Bei der Familienfeier diskutieren alle, ob Oma im Pflegeheim glücklich ist, und Onkel Sepp zuckt nur: passt scho, mei, Wurschtigkeit ist auch eine Tugend."
Woher es kommt
Stammt vom süddeutschen und österreichischen Wort wurscht, das eigentlich Wurst ist, aber alltagssprachlich egal bedeutet. Wer was wurscht findet, dem ist es eben Wurst. Die Wurschtigkeit ist die Haltung dazu, die ganz große Egal-Energie, kultiviert irgendwo zwischen Bierzelt und Wiener Kaffeehaus.
Andere Arten, es zu sagen
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