Was es bedeutet

Ein Bremsklotz ist eigentlich der Klotz, der ein Rad blockiert und das Fahrzeug zum Stehen bringt. Übertragen ist es das oder der, was den Fortschritt ausbremst: ein zögerlicher Kollege, eine umständliche Regel oder ein Problem, das alles ins Stocken bringt. Wer als Bremsklotz gilt, hält die anderen auf und sorgt dafür, dass nichts so recht vorangeht.

Verwendungsbeispiele

"Sein ewiges Zögern war der Bremsklotz, an dem die ganze Reform scheiterte."
"Im neuen Team gibt es einen Kollegen, der jedes Meeting in eine Diskussion über Schriftarten verwandelt. Größerer Bremsklotz geht kaum, die Deadline wackelt schon."
"Die veraltete Software ist der größte Bremsklotz für das ganze Projekt."
"Solange das alte Genehmigungsverfahren als Bremsklotz im Rathaus liegt, bauen wir nicht mal einen Spielplatz, geschweige denn die neue Brücke über den Bach."
Tonfall
Abwertend Übertrieben
Wo man es sagt

Woher es kommt

Der Bremsklotz war im Bergbau und auf der Eisenbahn ein massiver Holz- oder Eisenblock, den man unter ein Rad keilte, damit der Waggon nicht den Hang hinunter rollt. Das Bild ist so klar, dass die deutsche Sprache es sofort ins Übertragene gezogen hat: alles, was Bewegung verhindert, ist seit dem neunzehnten Jahrhundert ein Bremsklotz, ob Mensch, Regel oder Idee.

Andere Arten, es zu sagen

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