Was es bedeutet
A Bussi ist a Kusserl, gschickt und ohne groß Theater. Kommt gern auf d Wangn, bei engeren Leutn auch auf d Stirn oder aufs Haupt. Kann komplett harmlos sein, wenn Oma dich begrüßt, oder richtig warm, wennst dein Schatz verabschiedest. Das Wort ghört zum Grundinventar im Süden, und Bussi Bussi rechts und links ist fast schon Pflichtprogramm bei Freunden und Familie.
Verwendungsbeispiele
"Pfiat di Oma, i muass jetzt los, gib ma schnell no a Bussi, sonst schimpfst eh wieder, dass i zum Abschied nix gsagt hab."
"Zur Begrüßung gibt’s bei ihr immer ein Bussi links und rechts, egal ob du sie seit Jahren oder erst seit fünf Minuten kennst."
"Die Oma drückt dem Enkel ein dickes Bussi auf die Stirn, bevor er endlich zur Schule losdarf."
Woher es kommt
Eine Verkleinerung von Buss oder Busserl, dem alten Wort für Kuss, das im Süden und in Österreich nie aus der Mode kam. Das angehängte -i macht es klein, warm und alltäglich, und so ist das Bussi der schnelle, herzliche Kuss auf die Wange, ganz ohne großes Tamtam.
Andere Arten, es zu sagen
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