Was es bedeutet
Jein ist der gemütliche Zwitter aus ja und nein, wenn du innerlich schon nickst, aber die Realität dir sofort ein Bein stellt. Passt für Einladungen, Terminchaos, Kaufentscheidungen und alles, wo man sich nicht festnageln lassen will. Populär wurde das Wort auch durch den Fettes-Brot-Song. Es klingt halb ehrlich, halb bequem und lässt dich elegant aus dem klaren Commitment rauswieseln.
Verwendungsbeispiele
"Ey, kommste heute feiern? Ich so: Jein, Bock schon, aber Konto leer und morgen früh klingelt um sieben der Wecker. Ende vom Lied, kurz da."
"Kommst du mit ins Kino? Jein, der Film reizt mich, aber mein Konto sagt ganz klar nein."
"Hat das Date geklappt? Jein, nett war es schon, nur die Schmetterlinge sehen anders aus."
Woher es kommt
Das Wort ist ein Kofferwort aus ja und nein und geistert schon lange durch die Umgangssprache. Richtig populär hat es die Hamburger Band Fettes Brot gemacht, deren Hit Jein von 1996 das ewige Hin und Her zwischen Zusagen und Absagen zum Ohrwurm verarbeitet hat.
Andere Arten, es zu sagen
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