Was es bedeutet
Langschläfer nennt man Leute, die morgens nicht einfach aufstehen, sondern erst mal mit dem Kissen verhandeln. Am Wochenende wird gern bis spät vormittags oder mittags durchgezogen, unter der Woche ist der Wecker der natürliche Feind. Kaffee hilft, aber eher als Bestechung. Der Ausdruck ist ganz normales Umgangsdeutsch und passt auf alle, die Snooze als Sportart betreiben.
Verwendungsbeispiele
"Der Wecker klingelt um sieben, ich hau nur drauf und murmel: Noch fünf Minuten. Zwei Snoozes später ruf ich im Halbschlaf beim Chef an."
"Mein Mitbewohner ist so ein Langschläfer, der taucht samstags erst zum Mittagessen auf und fragt dann, warum alle schon müde wirken."
"Als Langschläfer hasse ich Frühschichten, die ersten zwei Stunden funktioniere ich nur mit Kaffee und einem klaren Nein zu jedem Gespräch."
Woher es kommt
Das Wort ist ein ganz schlichtes Kompositum aus lang und Schläfer, also wörtlich einer, der lange schläft. Typisch deutsch wird aus zwei Begriffen einer gemacht, und schon hat die Sprache ein Etikett für alle, die den Wecker als unverschämte Zumutung empfinden.
Andere Arten, es zu sagen
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