Was es bedeutet
Eine Niete ist ein Versager oder ein totaler Reinfall, etwas oder jemand, der nichts taugt und keinerlei Erfolg bringt. Das Wort kommt von der Lotterieniete, dem leeren Los ohne Gewinn: wer eine Niete zieht, geht leer aus. So nennt man die nutzlose Anschaffung, den misslungenen Plan oder, recht abschätzig, den Menschen, der in einer Sache komplett unfähig ist. Eine Niete in Mathe zu sein heißt, gar nichts davon zu verstehen.
Verwendungsbeispiele
"Das neue Lokal war eine Niete, schlechtes Essen und unfreundlicher Service."
"In Sachen Heimwerken bin ich eine echte Niete, ich kriege kein Regal gerade."
"Der neue Föhn ist eine totale Niete, pustet kalt nach zehn Sekunden und ich nehme ihn morgen zurück in den Laden, mitsamt Kassenzettel und einer schlechten Laune."
"Ich bin eine Niete im Skatspielen, mein Onkel lacht jedes Mal, wenn er sieht, was ich auf den Tisch lege, und beim Bockrunden Mitspielen werde ich zuverlässig zur Tee-Holerin verdonnert."
Woher es kommt
Aus dem Lotteriewesen des achtzehnten Jahrhunderts: die Niete war das Los ohne Gewinn, das man enttäuscht in den Hut zurücklegte. Vom Glücksspielzelt sprang das Wort in die Alltagssprache und steht heute für jedes Vorhaben, jeden Kauf, jeden Menschen, der die Erwartungen mit Schwung unterläuft.
Andere Arten, es zu sagen
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