Was es bedeutet
Der heimliche Schwarm ist die Person, der du nachschaust, ohne dass jemand etwas mitkriegt. Mehr als ein Crush, weniger als ein Geständnis. Du baust dir kleine Geschichten in deinem Kopf, hoffst auf zufällige Begegnungen am Bahnhof und tippst sieben Nachrichten, bis du eine zwei Wörter lange schickst. Klassiker auf jedem Pausenhof, in jedem Büro, auf jedem WG-Flur. Mal ehrlich, jeder hatte schon einen.
Verwendungsbeispiele
"Komm Digga, ich hab seit Monaten einen Schwarm in der Bibliothek und immer wenn er reinkommt vergesse ich plötzlich, wie man liest."
"Der neue Mitschüler war wochenlang der Schwarm der ganzen Klasse."
"Sie traute sich nie, ihren heimlichen Schwarm anzusprechen."
Woher es kommt
Kommt von schwärmen, dem begeisterten, verzückten Reden und Träumen von etwas, das wiederum aufs Bild des Bienenschwarms zurückgeht. Der Schwarm ist die Person, für die man schwärmt, der heimliche Angebetete, in den man verknallt ist, ohne dass meist viel daraus wird. Vom Teenager-Schwarm aus der Parallelklasse bis zum prominenten Schwarm aus dem Fernsehen schwingt immer dieses zarte, verträumte Verliebtsein mit.
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