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Stimmen von der Straße

Joshua · Deutschland
"Diggah ist einfach eine andere, starke Version von Digga. Mehr Emotionen drin, ich komm zu spät, alles läuft schief und ich sag mir nur, Diggah, heute ist nicht mein Tag. Und du siehst mir das auch direkt an. So Tage kennt jeder."

Was es bedeutet

Diggah ist die extra aufgedrehte Version von digga. Das sagt man, wenn mehr Gefühl drin hängt: genervt, fassungslos, gestresst oder auch einfach komplett durch mit der Situation. Klingt nach mehr Wumms, mehr Augenbraue oben, mehr Jetzt reicht's mir kurz. Kann an Freunde gehen oder als Ausruf in die Luft fliegen.

Verwendungsbeispiele

"Bus weg, Kaffee leer, Handyakku tot, wir schauen uns an und einer sagt nur diggah, heute ist wirklich nicht unser Tag."
"Diggah, du glaubst nicht, was heute passiert ist."
"Alles gut bei dir, diggah? Lange nicht gesehen."
"Diggah, erst verschlaf ich, dann fährt mir die Bahn vor der Nase weg, was ist das bitte für ein Montag."
"Mach kein Auge, diggah, wir kriegen das schon irgendwie zusammengezimmert."
Tonfall
Liebevoll Übertrieben Jugendlich

Woher es kommt

Diggah ist eine lautstark gedehnte Schreibweise von Digga. Digga wiederum kommt aus dem norddeutschen Raum, besonders aus Hamburg, und geht auf Dicker zurück, eine kumpelhafte Anrede ohne Bezug zum Körpergewicht. Die Form mit -h bildet vor allem Aussprache und Nachdruck ab und ist heute weit über Hamburg hinaus in der Jugendsprache zu hören.

Andere Arten, es zu sagen

Editoren dieses Begriffs

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