Was es bedeutet
Schätzchen ist ein klassischer Kosename für jemanden, den du lieb hast. Das kann warm und zuckersüß klingen, bei Partnern, Kindern oder auch mal im engen Freundeskreis. Je nach Tonfall kippt es aber flott ins Spitz-Genervte und heißt dann eher: Pass jetzt mal auf, mein Freund. Das Wort selbst ist lieb, die Musik in der Stimme entscheidet.
Verwendungsbeispiele
"Schätzchen, komm mal kurz in die Küche. Ich wollte nur wissen, warum dein Fahrrad im Wohnzimmer steht und der Pizzakarton im Blumentopf wohnt."
"Komm, Schätzchen, ich mach dir einen Tee und dann reden wir in Ruhe."
"Mein Schätzchen hat den ganzen Tag an der Überraschung gebastelt."
"Na, Schätzchen, wenn du noch einmal sagst, fünf Minuten, dann stell ich dir die Eieruhr direkt ins Herzkino."
"Setz dich hin, Schätzchen, ich erklär dir jetzt ganz friedlich, warum deine glorreiche Idee die Sicherung rausgehauen hat."
Woher es kommt
Schätzchen ist die Verkleinerungsform von Schatz. Das Grundwort geht auf althochdeutsch scaz zurück und meinte ursprünglich einen Wertgegenstand oder Besitz von hohem Wert. Später wurde Schatz zum Kosewort für einen geliebten Menschen, Schätzchen macht das noch eine Spur kleiner, weicher und vertraulicher.
Andere Arten, es zu sagen
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