Was es bedeutet
Unsinn, Blödsinn, Quatsch. Wenn etwas Schmafu ist, taugt es nichts und verdient keine Aufmerksamkeit. Das ist ja ein Schmafu ist die österreichische Art zu sagen: Das ist doch Mist. Wird oft abwinkend benutzt, mit einer Handbewegung, die zeigt, dass man das Thema nicht weiter diskutieren will. Elegant im Urteil, vernichtend in der Wirkung.
Verwendungsbeispiele
"Was, fünf Euro für an Kaffee? Geh, des is ja a Schmafu! Da geh i lieber ins Beisl ums Eck, da krieg i an Verlängerten für die Hälfte."
"Acht Euro für an Spritzer mit lauwarmem Mineral, des is a Schmafu. Da geh i lieber zum Heurigen und lass mir vom Wirt no a Geschicht erzählen."
"Der neue Stromtarif, wirklich, des is der größte Schmafu seit Langem, drei Seiten Kleingedrucktes und am End zahlst eh mehr als voriges Jahr."
Woher es kommt
Schmafu ist Wiener Schmäh in Reinkultur und stammt vom französischen je m’en fous, also mir egal, das österreichische Soldaten und Diplomaten im neunzehnten Jahrhundert aus Paris mitgebracht haben. Aus dem geschulterten Ich-pfeif-drauf wurde im Wiener Mund ein griffiges Substantiv für alles, was die Schulter nicht wert ist.
Andere Arten, es zu sagen
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