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Was es bedeutet

Spöttischer, meist halb-humoriger Ausdruck für jemanden, der als weich, übervorsichtig oder zu bequem rüberkommt. Ein Warmduscher nimmt lieber den sicheren, komfortablen Weg und meidet alles, was nach Stress, Risiko oder Unannehmlichkeit riecht. Das Bild ist simpel: Warm duschen ist gemütlich, kalt duschen gilt als hartes Charaktertraining. Gemein, aber manchmal sitzt er leider.

Verwendungsbeispiele

"Alle wollen im April an den See, nur Timo sucht schon nach Sauna und Bademantel. Da meint der Kumpel trocken: Warmduscher, stell dich nicht so an."
"Bei zwölf Grad schon die Winterjacke raus, du Warmduscher, das ist doch noch T-Shirt-Wetter."
"Nenn mich Warmduscher, aber ich fahre bei dem Schneesturm garantiert nicht mit dem Rad zur Arbeit."
"Komm, wir gehen die zehn Minuten zu Fuß. Ach was, sagt Jan und ruft sich für zwei Straßen ein Taxi. Richtiger Warmduscher."
"Alle springen noch schnell in den Fluss, nur Lea testet erst dreimal mit der Zehenspitze. Die Bande grinst schon: Jetzt mach nicht auf Warmduscher."
Tonfall
Witzig Abwertend
Wo man es sagt

Woher es kommt

Das Wort ist ziemlich wörtlich gebaut und lebt vom spöttischen Bild: Wer warm duscht, gilt im Spruch als bequem, vorsichtig oder nicht besonders hart im Nehmen. Genau deshalb funktioniert es seit Jahren als Neckname für Leute, die lieber Komfort wählen als Kälte, Risiko oder unnötigen Stress.

Andere Arten, es zu sagen

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