Was es bedeutet
Bierseligkeit ist dieser warme, leicht vernebelte Glücksmoment nach zwei, drei Bieren: noch halbwegs geradeaus, ohne gleich abzustürzen, aber schon komplett versöhnt mit der Welt. Man labert mehr, lacht schneller, findet jeden Song plötzlich großartig und hält sogar den nervigen Kollegen für einen Schatz. Ein Wort wie ein Kneipen-Seufzer: Bier plus selig.
Verwendungsbeispiele
"Nach dem dritten Bier im Biergarten klopft Jana jedem auf die Schulter, stimmt laut mit ein und sagt: Leute, das ist pure Bierseligkeit."
"In der Bierseligkeit am Lagerfeuer haben wir uns ewige Freundschaft geschworen."
"Nach dem dritten Bier kam die Bierseligkeit, plötzlich war jeder Song ein Hit."
"Nach zwei Hellen war bei Tobi schon komplette Bierseligkeit angesagt, plötzlich hat er sogar den Wirt umarmt."
"Im Schrebergarten, Musik an, Grill läuft, alle grinsen dämlich vor sich hin, genau dieser Film heißt Bierseligkeit."
Woher es kommt
Das Wort ist ein durchsichtiges Kompositum aus Bier und Seligkeit. Belegt ist es im Deutschen als scherzhafte bis liebevolle Bezeichnung für den leicht beschwipsten Wohlfühlzustand nach ein paar Bier, also noch nicht Absturz, eher dieses warme Kneipenglück mit weicher Zunge und bester Laune.
Andere Arten, es zu sagen
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