Was es bedeutet
Butterbirne ist ein berlinerisches Spottwort für jemanden, der total weich ist, kneift oder bei jeder Kleinigkeit rumjammert. Du nennst so eher den Kumpel, der sich vor dem Sprung ins Wasser drückt oder beim kleinsten Gegenwind sofort aufgibt. Klingt witzig-schräg, trifft aber trotzdem, also lieber nicht bei Fremden rausballern. Oft kommt’s im Dialekt als kurzer Zuruf: Du Butterbirne, stell dich nich so an.
Verwendungsbeispiele
"— Ick trau mir nich, vom Dreier zu hüpfen. — Ach komm, du Butterbirne, dit sind drei Meter, danach gibts Pommes am Kotti."
"Stell dich nicht so an, du Butterbirne, das Wasser ist gar nicht kalt."
"Beim kleinsten Gegenwind gibt er auf, so eine Butterbirne."
"Nu mach mal keen Theater, du Butterbirne, dit bisschen Wind haut dir doch nich um."
"Erst große Fresse und dann vor der Achterbahn Rückzieher machen, richtige Butterbirne heute."
Woher es kommt
Setzt sich zusammen aus Butter, weich wie Butter, und Birne. Eine Butterbirne ist im Berlinerischen ein Weichei, das kneift und bei jeder Kleinigkeit rumjammert, witzig-schräg gesagt, aber es trifft trotzdem.
Andere Arten, es zu sagen
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